Förderkreis Haus Heidhorn Wolbeck St. Achatius e. V., Münsterstr. 24 b, 48167 Münster


 

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Unsere Satzung

Wir sind wegen Förderung mildtätiger Zwecke als gemeinnütziger Verein berechtigt, Quittungen über Beiträge und Spenden auszustellen, die beim Finanzamt steuerlich geltend gemacht werden können.
 

 

 § 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
 

  1.  Der Verein führt den Namen
      „Förderkreis Haus Heidhorn Wolbeck St. Achatius e. V.“.

  2.  Der Verein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Münster eingetragen.

  3.  Der Verein hat seinen Sitz in Münster.

  4.  Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins
 

  1.  Zweck des Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung
   pflegebedürftiger Menschen im Haus Heidhorn St. Achatius in
   Münster-Wolbeck. Der Verein soll dort helfen, wo eigene Mittel,
   Versicherungsleistungen und öffentliche Mittel nicht ausreichen.

  2.  Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen
       Zwecke. Mittel des  Vereins dürfen nur für den satzungsgemäßen Zweck
       verwendet werden.

  3.  Der Verein verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des
       Vereins dürfen nur für den satzungsgemäßen Zweck verwendet werden.

  4.  Die Vereinsämter sind Ehrenämter. Es darf keine Person durch
      Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt werden.
      Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des
      Vereins für ihre Mitgliedschaft keinerlei Entschädigung.

  5.  Die Verwendung der Mittel ist in der Rechnungsführung nachzuweisen.

§ 3 Mitgliedschaft
 

 1.  Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen
  werden. Eine juristische Person hat dem Vorstand des Vereins ihre
  Vertretungsverhältnisse anzuzeigen.

 2.  Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt durch schriftliche Beitrittserklärung
      an den Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet.

 3.  Es besteht kein Anspruch auf Aufnahme. Die Ablehnung durch den
      Vorstand ist nicht anfechtbar. Hiervon bleibt das Recht unberührt, nach
      Ablehnung der Aufnahme den ordentlichen Rechtsweg zu beschreiten.

§ 4 Ende der Mitgliedschaft
 

 1.  Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Streichung oder Tod,
  bei juristischen Personen durch Wegfall der Rechtsfähigkeit.

 2.  Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig. Er ist dem
      Vorstand schriftlich bis spätestens 01.12. des Jahres zu erklären.

 3.  Der Ausschluss kann durch Beschluss des Vorstands erfolgen, wenn
      hierfür ein wichtiger Grund vorliegt. Gegen einen Ausschluss kann
      innerhalb eines Monats beim Vorstand eine schriftliche  Beschwerde
      eingelegt werden. Die Beschwerde hat aufschiebende Wirkung. Über die
      Beschwerde entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.

 4.  Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt, wenn das Mitglied mit zwei
     Jahresbeiträgen im Rückstand ist und eine schriftliche Mahnung 60 Tage
     nach Absendung erfolglos bleibt. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt
     durch Beschluss des Vorstands, der dem betreffenden Mitglied bekannt
     gemacht wird.

§ 5 Mitgliedsbeitrag
 

 1.  Die Mitgliedsbeiträge sind in Geld (Euro) zu leisten und haben jährlich
      jeweils am 1. Oktober zu erfolgen.

 2.  Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung
  festgelegt.

§ 6 Organe des Vereins
 

 a) die Mitgliederversammlung und

 b) der Vorstand

§ 7 Mitgliederversammlung
 

 1.  Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen
  Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden durch einfachen Brief
  einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung
  mitzuteilen.

 2.  Mitgliederversammlungen finden regelmäßig mindestens einmal jährlich
      statt, möglichst im ersten Quartal des Kalenderjahres. Eine
      Mitgliederversammlung ist aber auch dann einzuberufen, wenn
      mindestens 25 Prozent der Vereinsmitglieder in einer von ihnen
      unterzeichneten Eingabe an den Vorstand dies verlangen.

 3.  Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle nicht dem Vorstand
      übertragenen Aufgaben. Ihr obliegen insbesondere:

                a)  die Wahl der Vorstandsmitglieder

b)  die Genehmigung des Jahresberichts und des Kassenberichts für
das abgelaufene Geschäftsjahr und die Entlastung des Vorstandes

c)  die Beschlussfassung über den Wirtschaftsplan für das laufende
     Geschäftsjahr

d)  die Wahl der Kassenprüfer

e)  die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

 f)  die Beschlussfassung über Satzungsänderungen

 g)  die Beschlussfassung über eine etwaige Auflösung des Vereins

 4.  Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen
      Mitglieder beschlussfähig.

 5.  Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit
  gilt ein Beschlussantrag als abgelehnt.

 6.  Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens
      50 Prozent der anwesenden Mitglieder ist schriftlich oder geheim
      abzustimmen.

 7.  Zur Beschlussfassung über eine Satzungsänderung ist eine Mehrheit von
  mindestens 75 Prozent der erschienenen Mitglieder erforderlich.

 8.  Stimmenthaltungen und bei schriftlicher Abstimmung ungültig abgegebene
      Stimmen zählen für die Mehrheiten als Neinstimmen.

 9.  Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einer Niederschrift zu
      protokollieren. Die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und vom
      Protokollführer zu unterzeichnen.

10. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen
      Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet; ist auch dieser
      verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.

§ 8 Der Vorstand
 

 1.  Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden
  Vorsitzenden, dem Kassierer, dem Schriftführer und drei Mitgliedern als
  Beisitzer. Er kann sachkundige Bürger als Berater ohne Stimmrecht zu
  seinen Sitzungen hinzuziehen.

 2.  Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der
 Kassenwart. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist auch berechtigt,
 alle Anmeldungen zum Vereinsregister vorzunehmen.

 3.  Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die
 Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen
 Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.

 4. Bei der Wahl des Vorstands können nur Mitglieder vorgeschlagen werden,
    die in der betreffenden Versammlung anwesend sind oder deren
    schriftliches Einverständnis zu der ihnen zugedachten Wahl vorliegt.

 5. Alle Wahlen erfolgen mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit muss
    die Wahl wiederholt werden, wobei neue Wahlvorschläge zulässig sind.

 6.  Zur Wahl des Vorsitzenden wählt die Mitgliederversammlung aus ihren
     Reihen einen Wahlleiter. Nachdem der Vorsitzende gewählt ist, übernimmt
     er den Vorsitz und die Leitung der weiteren Wahlgänge.

 7.  Die vorzeitige Abberufung eines Vorstandsmitglieds kann nur mit 2/3
 Mehrheit der Mitgliederversammlung erfolgen.

 8.  Vorstandsmitgliedern und sonstigen ehrenamtlichen Helfern dürfen nur
      nachgewiesene Auslagen ersetzt werden, wobei eine Pauschalierung von
     Porto- und Telefonkosten zulässig ist. Mitglieder, die absichtlich oder grob
     fahrlässig das Vermögen des Vereins schädigen oder mindern, sind
     schadenersatzpflichtig.

 9.  Das Amt eines Vorstandsmitglieds endet mit seinem Ausscheiden aus
 dem Verein.

10.  Für ein während der Amtszeit ausscheidendes Vorstandsmitglied hat in
      der nächsten Mitgliederversammlung eine Neuwahl stattzufinden, die
      jedoch nur für den Rest der Wahlzeit gilt.

§ 9 Zuständigkeit des Vorstands
 

 1.  Der Vorstand leitet den Verein. Er beschließt in Sitzungen, die vom
  1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen
  Vorstandsmitglied im Sinne von § 26 BGB einberufen und geleitet
  werden.

 2.  Der Vorstand ist insbesondere zuständig für

                    a)  die Kooperation mit Einrichtungen der Alten- und
                         Behindertenpflege in Münster-Wolbeck

b)  die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

c)  die Vorbereitung der Einberufung der Mitgliederversammlung
und die Festlegung der Tagesordnung

d) die Verwaltung des Vereinsvermögens

e) die Erstellung des Jahresberichtes und der Jahresrechnung

f)) die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern des
     Vereins

g) die satzungsgemäße Verwendung der Geldmittel

 3.  Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier
  Vorstandsmitglieder anwesend sind. Auf Antrag von drei
  Vorstandsmitgliedern hat der Vorsitzende eine Sitzung einzuberufen.
  Für die Vorstandsbeschlüsse ist Stimmenmehrheit der anwesenden
  Mitglieder erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet der
  Vorsitzende.

 4.  Über die Sitzungen des Vorstands ist eine Niederschrift anzufertigen.

§ 10 Auflösung des Vereins
 

 1. Eine Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens hierfür einberufenen
  Mitgliederversammlung erfolgen. Ein Antrag ist drei Monate vor der
  Mitgliederversammlung zu stellen.

 2. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 75 Prozent der
      erschienenen Mitglieder erforderlich.

 3. Für den Fall der Auflösung werden der Vorsitzende, der stellvertretende
 Vorsitzende und der Kassenwart zu gemeinsam vertretungsberechtigten
 Liquidatoren bestimmt.

 4. Nach der Auflösung des Vereins fällt ein nach Erfüllung aller
 Verbindlichkeiten verbleibendes Vereinsvermögen einem den gleichen
 Zwecken dienenden Nachfolgeverein zu. Würde innerhalb von sechs
 Monaten nach Auflösung kein Nachfolgeverein mit der gleichen Zielsetzung
 gegründet, so fällt das restliche Vereinsvermögen zu gleichen Teilen der
 Evangelischen Kirchengemeinde Wolbeck, der Katholischen
 Kirchengemeinde St. Nikolaus Wolbeck sowie der Arbeiterwohlfahrt 
 Wolbeck mit der Maßgabe zu, dass diesen Körperschaften zufallende
 Vermögen für Zwecke zu verwenden, die dem Satzungszweck  (§ 2)
 entsprechen.

 5. Die vorstehenden Bestimmungen gelten auch entsprechend, wenn der
 Verein aus einem anderen Grunde aufgelöst wird oder seine
 Rechtsfähigkeit verliert.

Münster, 14. Juni 2004


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